Verkehrsregeln in Europa – Welche Unterschiede gibt es?

10 Mrz 2012
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Unterschiede bei den Verkehrsregeln in Europa

Fahren Sie mit dem Auto in das europäische Ausland oder möchten Sie sich im europäischen Ausland ein Auto mieten, so sollten Sie sich vorher über die dort geltenden Verkehrsregeln informieren. Die Verkehrsregeln sind in den europäischen Ländern unterschiedlich. Sie riskieren saftige Geldstrafen, wenn Sie die Regeln nicht kennen und dagegen verstoßen.

Das sollten Sie ebenfalls beachten

Überholverstöße, Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt und das Überfahren roter Ampeln wird in zahlreichen Ländern richtig teuer. Beachten Sie den Linksverkehr in Großbritannien, Irland und Malta. Das kann gewöhnungsbedürftig sein. Sie sollten vermeiden, falsch zu parken, den ein Parkverstoß kann in Spanien 200 € kosten. Die Bußgeldbescheide flattern Ihnen ins Haus und können gnadenlos vollstreckt werden, wenn der Betrag und die Verfahrenskosten mindestens 70,00 € betragen.  Allerdings erhalten Sie in Deutschland kein Fahrverbot und keine Punkte in Flensburg. Ein Tipp für motorisierte Touristen: Vermittler wie Parkdiscounter bieten die Möglichkeit an Flugplätzen kostengünstige Parkmöglichkeiten zu buchen statt unerlaubt z.B. in privaten Wohngebieten zu parken.

Die unterschiedlichen Verkehrsregeln

Unterschiede in den Verkehrsregeln bestehen vor allem bezüglich des Tempolimits und der Promillegrenze. Die Geldstrafen können bei Verkehrssünden im Ausland deutlich höher als in Deutschland ausfallen.

Die absolute Null-Promille-Grenze gilt in Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Werden Sie mit Alkohol am Steuer erwischt, müssen Sie in Rumänien mindestens mit 130 € rechnen, in Ungarn kostet das mindestens 370 €. Eine Grenze von 0,2 Promille gilt in Norwegen, Schweden und Polen. In Norwegen riskieren Sie bei einem Verstoß mindestens 770 €, in Schweden sogar 40 Tagessätze. In Irland, Großbritannien und Malta ist es weniger streng, doch überschreiten Sie die Grenze von 0,8 Promille, wird das richtig teuer. In vielen anderen europäischen Ländern gilt, wie in Deutschland, die Grenze von 0,5 Promille. In Italien werden Sie, wenn Sie mit mehr als 1,5 Promille unterwegs sind, sogar Ihr Auto los. Es wird dann versteigert.

Fahren Sie zu schnell, kann das im Ausland ebenfalls richtig teuer werden. In Norwegen müssen Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h bereits mit einer Geldstrafe von 465 € rechnen. In Schweden und Dänemark sind es immer noch 270,00 €. Noch wesentlich teurer wird es bei Überschreitungen von mehr als 50 km/h, denn in Großbritannien können Sie bis zu 2.900 € bezahlen. Informieren Sie sich daher unbedingt über die geltenden Höchstgeschwindigkeiten und achten Sie auf die Verkehrszeichen.

Bild: panthermedia.net Gordon Bussiek


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