Der Computer und die Schüler: Die aktuelle Lage
11 Mai 2012
Der PC Konsum junger Menschen darf nicht Überhand nehmen
Entgegen der Annahme viele Eltern und Kritiker, wirkt sich die Arbeit am Computer auf Schüler positiv aus. Es kommt allerdings auf den richtigen Umfang der Aktivität am Computer an. In den meisten Fällen halten Eltern ihre Kinder aus pädagogischen Gründen von Computer fern, ähnlich wie es sich beim Umgang mit dem Fernseher verhält. Allerdings gibt es hier im Unterschied zum Fernseher einige Signifikante Unterschiede. Zwar fürchten Eltern dabei Umstände wie Frischluftmangel, das zu geringe Alter des Kindes, Spielsucht oder sonstiges. Dazu kommt die Angst vor Gefahren wie pädophilen Angriffen, Datenunsicherheit oder Programmen wie Viren, die den Computer schädigen oder weitere Finanzielle Nachteile ergeben können.
Eine maßvolle Lösung wird benötigt
Aber ein Großteil der Heranwachsenden soll den Computer auch ohne Zutun von Erwachsenen und Erziehungsberechtigten maßvoll nutzen, so dass keine Gefahren zu bedenken seien. Kinder sollen so aktuell gar nicht so viel Zeit vor dem Computer (ca. 5 Stunden) verbringen, wie manch einer annehmen würde. Meistens sollen die Kinder dann am Rechner sitzen, um offline zu spielen und nicht um im Internet zu surfen oder an Online Games teilzunehmen. Vor allem letztere sind inzwischen als „süchtigmachend“ verschrien, und genießen doch anscheinen eher bei Älteren Menschen regen Zuwachs.
Allerdings schon eher intensiv in der Nutzung soll die Nutzung der Gruppe „älterer Kinder“ sein, die schon mal an die 10 Stunden und mehr pro Woche vor dem Computer sitzen. Häufig, sind sich Experten einig, fehlt Kindern und Schülern nach wie vor die oft erwähnte Medienkompetenz auf dem Weg zum richtigen Umgang mit dem Computer. Dabei kann der regelmäßige Umfang mit Computer auch wertvoll sein. Zum Beispiel für das bald startende Berufsleben: Mit Enterprise Resource Planning entlasten Firmen den IT-Support, Grafikdesigner arbeiten fast ausschließlich am Rechner und auch klassische Berufe wir Immobilienmakler nutzen den PC.Kinder sollten also rechtzeitig Fähigkeiten am Computer entwickeln, um hier später nicht das lernen zu müssen, was andere schon von Grund auf können – den Umgang mit Computern und geläufigen Programmen.
Fazit:
Der richtige Umgang ist auch hier das Wichtigste, um die Technik nicht zum Feind sondern zum Helfer und Unterhalter zu machen. Kinder bringen dabei meist schon eine gesunde Einstellung mit in den Computer-Konsum, wenn Eltern im Vorfeld bereits Wert drauf gelegt haben, dem Kind den Wert der Natur nahezulegen und die Fähigkeit zu vermitteln, sich mit sich selber oder anderen Kindern zu beschäftigen, um nicht von Unterhaltung durch Elektronik abhängig zu sein.
Bild: panthermedia.net Dmitriy Melnikov
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