EURO STOXX 50 – Der europäische Aktienindex
20 Apr 2012
Die Aktien der größte Unternehmen der Eurozone
Als Euro Stoxx 50 bezeichnet man den Aktienindex, der 50 große an der Börse notierte europäische Unternehmen aus der Eurozone beinhaltet. Er wurde am 26. Februar 1998 eingeführt und wird von Stoxx Ltd. verwaltet, einem Unternehmen der deutschen Börse und der SIX Group. Er gehört jetzt zu den führenden Börsenbarometern Europas, in dem sowohl der Kursindex, als auch der Performanceindex berechnet wird. Als Regel hat sich eingeführt, dass die umgangssprachliche Bezeichnung Euro Stoxx 50 als Kursindex verstanden wird, wobei am deutschen Aktienindex DAX die Benennung Performanceindex haften blieb. Die Berechnung wird während der Handelszeit von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr jede Sekunde aktualisiert und ist somit in Echtzeit verfügbar.
Wer gehört dazu?
- Frankreich:
Air Liquide, AXA, BNP Paribas, Carrefour, Danone, France Telekom, GDF Suez, L´Oréal, LVMH, Saint Gobain, Sanofi-Aventis, Schneider Electric, Société Générale, Total, Unibail-rodamco, Vinci, Vivendi
- Deutschland:
Allianz, BASF, Bayer, BMW, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Telekom, E.ON, Münchener Rück, RWE, SAP, Siemens, Volkswagen
- Italien:
Assicurazioni Generali, ENEL, ENI, Intesa Sanpaolo, Telekom Italia, UniCredit Group
- Belgien:
Anheuser-Busch InBev
- Spanien:
Banco Bilbao Viscaya Argentaria, Banco Santander, Iberdrola, Inditex, Repsol YPF, Telefónica
- Luxemburg:
ArcelorMittal
- Niederlande:
ING Groep, Unilever (auch Vereinigtes Königreich)
- Irland:
CRH
- Finnland:
Nokia
Euro Stoxx 50 als effektive Anlage?
Da jeder Investor nicht nur auf die Aktien im eigenen Land setzen sollte, finden jetzt immer mehr Menschen zum Euro Stoxx 50 als Anlage. Führende Berater wie die Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG empfehlen aber sich einige Punkte dabei vor Augen führen. Obwohl es den genau gegensätzlichen Anschein hat, nämlich, dass man in Sachen Rendite die Nase vorne hat, ist das auf eine lange Sicht hin nicht zu realisieren. Die Rendite des Euro-Stoxx 50 steht langfristig deutlich schlechter da als beispielsweise die des Dax. Dabei handelt es sich nicht um Kleinigkeiten, sondern durchaus um einen recht extremen Unterschied. Das Problem beim Euro-Stoxx ist, das mit der Teilnahme der größten Unternehmen zwar die volle Eurozone abgedeckt ist, der Index aber nur 50 Posten umfasst. Das macht ihn anfälliger für Kurseinbrüche in bestimmten Branchen und bestimmt ein Fazit von Gewinn, aber auch dem Verlust in vollem Umfang.
Bild: panthermedia.net Michael Seyda
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Tags: EURO STOXX 50, Europa, Wirtschaft

